Akman, Weber & Partner mbB, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Steuerberater
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Akman, Weber & Partner mbB


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Steuerliche Vorteile durch denkmalgeschützte Immobilien

Dienstag, 14. März 2017

Immobilien als Kapitalanlage oder zur Eigennutzung stellen einen Schwerpunkt der Beratungstätigkeit von Akman, Weber & Partner dar. Als Steuerberater und Rechtsanwälte werden wir bei Investitionen in denkmalgeschützte Immobilien oftmals auf die steuerlichen Rahmenbedingungen angesprochen. Schwerpunkt unserer Beratung sind die steuerlichen Vorteile und die Einhaltung der formalen Voraussetzungen, um die Förderungsmöglichkeiten zu erlangen.

Der Sanierungsaufwand für die Erhaltung oder den Ausbau einer denkmalgeschützten Immobilie können durch etwaige Auflagen höher als bei nichtdenkmalgeschützten Gebäuden sein und als Ausgleich werden Steuervergünstigungen durch höhere Abschreibungen gewährt.

Voraussetzung für die höheren steuerlichen Abschreibungen ist der Erwerb der denkmalgeschützten Immobilie vor Beginn der Sanierung. Zudem ist vorab die Denkmalschutzbehörde in den Umfang der Sanierungsmaßnahme einzuschalten. Die Aufwendungen der Sanierung können dann, soweit diese dem Erhalt oder der sinnvollen Nutzung der denkmalgeschützten Immobilie dienen und dies mit Denkmalschutzbehörde abgestimmt ist, als Bemessungsgrundlage für erhöhte Abschreibung genutzt werden.

Dafür ist Voraussetzung, dass die Denkmalschutzbehörde eine entsprechende Bescheinigung über die Höhe und die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahmen ausstellt, die jedoch von den Finanzbehören selbständig überprüft werden kann.

Der Steuervorteil ist zum einen die kürzere Abschreibungsfrist von nur 12 Jahren. Während dieser Zeit kann der Eigentümer die bescheinigten Sanierungsaufwendungen mit jeweils 9 bzw. 7 % ab Fertigstellung gemäß § 7 i EStG steuerlich geltend machen.

Darüber hinaus kann der Eigentümer die Abschreibung auch dann geltend machen, wenn er das Objekt nicht vermietet, sondern gemäß § 10 f EStG selber nutzt.

Sanierungsaufwendungen sind steuerlich gefördert und als steuergünstige Investition bei entsprechender Steuerlast auch ein interessantes Gestaltungsinstrument, um Steuern zu sparen. Eine Planungsrechnung über den Abschreibungszeitraum von 12 Jahren mit der konkreten Berechnung des Steuervorteils sollte vor der Investitionsentscheidung erstellt werden.

Die oben angeführten steuerlichen Aspekte sind jedoch nur als Vergünstigungen im Rahmen einer Gesamtinvestition zu sehen. Wesentlich ist die Auswahl des Objektes und bereits hierzu sollte fachkundige Hilfe von entsprechenden Fachberatern zu suchen.

Sollten Sie Fragen zu den steuerlichen Vergünstigungen im Rahmen von denkmalgeschützten Immobilien haben, sprechen Sie uns gerne an.

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